Thoraxchirurgie Thoraxwanddeformitäten

Kinder- & Jugendchirurgie

Die Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie ist zuständig für Operationen bei Kindern – vom Frühgeborenen bis zum Jugendlichen.
 
Die Kinderchirurgie hat sich in den letzten Jahren durch eine hochgradige Spezialisierung stark weiterentwickelt. Einen hohen Stellenwert haben bei uns auch die ambulanten Operationen in der Tagesklinik. Damit ermöglichen wir es vielen Kindern, nach einer Operation rasch wieder zu Hause in gewohnter Umgebung zu sein.

Dr. med. Thomas Franz Krebs

Chefarzt Kinder- und Jugendchirurgie
Facharzt für Kinderchirurgie, Mitglied der Spitalleitung

Leistungsübersicht

Um heute das ganze Spektrum der modernen Kinderchirurgie abdecken zu können, braucht es eine hochgradige Spezialisierung der verschiedenen Ärzte und Behandlungsteams. Am Ostschweizer Kinderspital decken alle kinderchirurgischen Kaderärzte mehrere Schwerpunkte ab um eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

In dieser Sprechstunde werden betreut:

  • Kinder mit angeborenen Fehlbildungen der Hand
  • Kinder nach Verletzungen der Hand
  • Kinder nach Verbrühungen und Verbrennungen
  • Kinder mit Narben nach Operationen oder Unfällen 

Die Sprechstunde erfolgt immer gemeinsam mit unseren Ergotherapeuten. Dadurch können wir im Team durch eine gezielte Vorbehandlung die Voraussetzungen für eine Operation optimieren sowie auch bereits die Nachbehandlung planen.

Einen grossen Anteil nimmt die konservative Therapie ein (beispielsweise Narbenmassage und Schienentherapie). Dadurch lassen sich einige operative Eingriffe vermeiden. 

Eine enge Kooperation besteht zudem mit der Hand-, Plastischen- und Wiederherstellungschirurgie am Kantonsspital St. Gallen. In regelmässigen Abständen werden gemeinsame Sprechstunden sowie operative Eingriffe im Kinderspital durchgeführt.

zuständig: 
Kirsten Weber
kirsten.weber@kispisg.ch

Die pränatale Beratung und Behandlung ist integraler Bestandteil des zusammen mit dem Kantonsspital St. Gallen betriebenen Perinatalzentrums.

Werdende Mütter und ihre vorgeburtlich erkrankten Kinder werden interdisziplinär mit den Kollegen der Geburtshilfe, Pränatalmedizin sowie Neonatalmedizin auf höchstem Niveau betreut. Bereits vor der Geburt des Kindes erfolgt eine eingehende Abklärung und Beratung. Falls notwendig erfolgt eine Operation bereits während der Schwangerschaft (im Bauch der Mutter). Nach der Geburt werden die Kinder nach neusten wissenschaftlichen Standards untersucht und operiert.

Es bestehen Kooperationen mit dem Kinderspital Zürich, UKE Hamburg und anderen europäischen Zentren.

zuständig: 
Dr.med. Thomas Krebs
thomas.krebs@kispisg.ch

Folgende neurochirurgische Eingriffe werden am Ostschweizer Kinderspital durchgeführt (teilweise in enger Kooperation mit der neurochirurgischen Klinik am KSSG):

  • Hydrocephalus  (Wasserkopf)
  • Offener Rücken (Spina bifida, Meningomyelocele): Kinder mit einer Spina bifida werden von Geburt an umfassend medizinisch und therapeutisch im multiprofessionellem Behandlungsteam betreut. Es finden regelmässige Kontrollen im Rahmen von kombinierten Sprechstunden (Orthopädie, Urologie, Neurochirurgie und Neuropädiatrie) statt. Verschiedenste medizinische Massnahmen werden koordiniert und angeordnet.
  • Kraniosynosthose: Ein vorzeitiger Verschluss der verschiedenen Schädelnähten kann nicht nur eine auffällige Schädelform für das ganze Leben verursachen, auch kann dies zu chronischen Schmerzzuständen oder zu funktionellen Problemen des Gehirns führen. Meistens entwickeln sich die Kinder trotzdem altersgemäss und die Operation ist vor allem aufgrund der Schädelform gewünscht. Auch eine bevorzugte Lagerung im Mutterleib oder in den ersten Lebenswochen kann zu einer einseitigen Schädelform führen. Diese lagerungsbedingte Form ist rasch erkennbar und kann nach entsprechenden nichtoperativen Massnahmen normalisiert werden.
  • Hirntumoren: Eingriffe in Kooperation mit dem Zentrum für Hämatologie und Onkologie
  • Schwere Schädel-Hirn-Trauma: Eingriffe in Kooperation mit der Intensivstation

zuständig: 
Dr.med. Alexander Mack
alexander.mack@kispisg.ch

Eine häufige Neubildung im Kindesalter stellen die Blutschwämme oder Hämangiome dar. Meist harmlose Geschwülste, die jedoch je nach Lokalisation Probleme bereiten können. Sie können in den ersten Lebensmonaten stark anwachsen und so z.B. im Gesicht empfindlich stören.

Wir beraten Sie gerne und empfehlen Ihnen die geeignete Therapie. Je nach Grösse, Alter und Lokalisation kommen verschiedene Massnahmen in Frage:

  • Vereisung
  • Laserung
  • Salbenbehandlung
  • Medikamentenbehandlung

Eine kinder-dermatologische Begutachtung oder eine Bildgebung (Ultraschall, MRI) kann vor Entscheid über die beste Massnahme notwendig sein.

Ebenfalls häufig ist die operative Entfernung von Pigmentveränderungen oder Muttermalen. Sie werden in der Sprechstunde über die geeigneten Massnahmen und auch den empfohlenen Zeitpunkt beraten. 

Auch über die Nachbehandlung muss gesprochen werden, um ein möglichst einwandfreies ästhetisches Ergebnis und Mitwachsen der Narbe im Verlauf der Entwicklung ihres Kindes zu erzielen. Dabei ist die Zusammenarbeit mit der Ergotherapeuten und die Schulung der postoperativen Narbentherapie unabdingbar.

Bei grossen, angeborenen Muttermalen wird ein strukturierter Behandlungsplan erstellt. Nach der Operation ist oft eine engmaschige Nachbehandlung notwendig.

Weitere Krankheitsbilder in der plastischen Chirurgie:

  • Abstehende Ohren
  • Gynäkomastie (vergrösserte männliche Brust)
  • Narbenbehandlung
  • etc.

zuständig: 
Dr.med. Dagmar Klima-Lange
dagmar.klima-lange@kispisg.ch

Krankheitsbilder in der Thoraxchirurgie bei Kindern und Jugendlichen betreffen Erkrankungen im Brustkorb.

Erkrankungen des Brustkorbs

  • Pleuraempyem (Eiter zwischen Lunge und Brustkorb)
  • angeborene Lungenfehlbildungen
  • Lungentumoren
  • entzündliche Lungenprozesse
  • Zwerchfellhernie
  • Ösophagusatresie

zuständig: 
Dr. med. Thomas Krebs 
thomas.krebs@kispisg.ch 

Kai-Uwe Kleitsch
kai-uwe.kleitsch@kispisg.ch

Prof. Dr. med. Frank-Martin Häcker
frank-martin.haecker@kispisg.ch

Angeborene und erworbene Fehlbildungen der vorderen Brustwand können sehr häufig konservativ, ohne eine Operation, erfolgreich korrigiert werden. In einer Spezialsprechstunde wird das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Möglichkeiten zur Behandlung einer Brustwanddeformität angeboten.

Erkrankungen/Fehlbildungen der vorderen Brustwand

  • Trichterbrust
  • Kielbrust
  • Kombinierte Fehlbildung (Currarino-Silverman Syndrom)
  • Poland Syndrom
  • Gynaekomastie (vergrösserte männliche Brust)

zuständig: 
Prof. Dr. med. Frank-Martin Häcker
frank-martin.haecker@kispisg.ch

Kai-Uwe Kleitsch
kai-uwe.kleitsch@kispisg.ch

Dr. med. Thomas Krebs 
thomas.krebs@kispisg.ch

Das Ostschweizer Kinderspital ist ein Traumazentrum im Sinne der hochspezialisierten Medizin (HSM). Täglich werden über den interdisziplinären Notfall viele Kinder mit Knochenbrüchen behandelt.

Die ambulante, unfallchirurgische Nachbehandlung erfolgt dann in der Unfallchirurgischen Sprechstunde am Ostschweizer Kinderspital. 

zuständig: 
Dr.med. Christoph Matissek
christoph.matissek@kispisg.ch

In der Tumorchirurgie erfolgt die chirurgische oder interventionelle Entfernung / Reduktion von Neubildungen. Diese können gutartig wie auch bösartig sein und alle Gewebe betreffen.

Tumore im Bereich des Zentralnervensystems werden in Kooperation mit der Klinik für Neurochirurgie am Kantonsspital St. Gallen behandelt. Für weitere seltene Tumorerkrankungen bestehen feste Kooperationen mit anderen Kliniken.

zuständig: 
Dr.med. Thomas Krebs
thomas.krebs@kispisg.ch

In der Urologie & Urodynamik werden angeborene und funktionelle Störungen von Nieren und Blase abgeklärt. Das spezialisierte Team gewährleistet, dass die Untersuchungen in kurzer Zeit und so angenehm wie möglich durchgeführt werden. Eine enge Zusammenarbeit mit den Kinderradiologen, Nephrologen und Physiotherapeuten ist gegeben.

Folgende Krankheiten werden abgeklärt und beraten:

  • Zustand nach Blasenentzündungen
  • Harnwegsinfekte mit Fieberschüben
  • Vesikoureteraler Reflux
  • Einnässen
  • Nicht neurogene und neurogene Blasenentleerungsstörung
  • Megaureter angeboren
  • Doppelnieren mit Beschwerden
  • Urininkontinenz
  • Harnröhrenklappen
  • angeborene Harnröhrenfehlbildungen
  • angeborene Harnleiterengen

Oft klärt ein ausführliches Gespräch und eine einfache Voruntersuchung, ob weitergehende Abklärungen notwendig sind. Funktionelle Störung lassen sich unter Training und Anleitung beheben.

Für die weitergehende Abklärung stehen alle modernen diagnostischen Mittel zur Verfügung:

  • Uroflowmetrie, Füllzystometrie und Flusszystometrie
  • Ultraschall
  • Nuklearmedizin
  • Magnetresonanz
  • Zystoskopie

Sollte eine Operation notwendig werden, wird diese von einem auf Kinderurologie spezialisierten Team durchgeführt.

Angeborene Harnröhrenverkürzungen werden nach den neuesten Erkenntnissen operiert. Ein Team aus Chirurgen, Radiologen, Hormonspezialisten und Psychologen kümmert sich je nach Schweregrad der Erkrankung um Sie und Ihr Kind.

Angeborene Fehlbildung der Nieren fallen häufig bereits beim Schwangerschaftsultraschall auf. Bereits vor der Geburt können wir den Behandlungsplan mit den Eltern besprechen. Das Risiko für das Neugeborene kann so möglichst klein gehalten werden. Eine enge Zusammenarbeit mit den Geburtshelfern besteht. Diese melden Sie bei uns zu einem vorgeburtlichen Gespräch an.

zuständig Urologie: 
Dr.med. Dagmar Klima-Lange
dagmar.klima-lange@kispisg.ch

zuständig Urodynamik: 
Dr.med. Christian Luckert
christian.luckert@kispisg.ch

Die Viszeralchirurgie ist ein Teilgebiet der Chirurgie, das die Behandlung der inneren Organe (Eingeweide) umfasst. Dabei gehören die viszeralchirurgischen Eingriffe zu den häufigeren Eingriffen und werden daher meistens in der allgemeinen kinderchirurgischen Sprechstunde besprochen.

Eine besondere Situation stellen Kinder mit Kurzdarmsyndrom dar. Für die intestinale Rehabilitation ist ein erfahrenes Behandlungsteam verantwortlich.

zuständig: 
Kai-Uwe Kleitsch
kai-uwe.kleitsch@kispisg.ch

Bei der minimalinvasiven Chirurgie wird das Trauma einer Operation möglichst klein gehalten, um den Patienten so wenig wie möglich zu belasten. Diese Techniken haben sich in den letzten Jahren massiv weiterentwickelt. 

Mit modernsten Mitteln und höchster Präzision werden am Ostschweizer Kinderspital verschiedenste chirurgische Eingriffe durchgeführt.

zuständig: 
Dr.med. Thomas Krebs 
thomas.krebs@kispisg.ch 

Dr. med. Christian Luckert
christian.luckert@kispisg.ch

Team

Chefarzt Kinder- und Jugendchirurgie

Dr. med. Thomas Franz Krebs

Facharzt für Kinderchirurgie, Mitglied der Spitalleitung

Stv. Chefärztin

Dr. med. Dagmar Klima-Lange

Fachärztin für Kinder- und Jugendchirurgie

Leitender Arzt

Dr. med. Alexander Mack

Facharzt für Kinder-und Jugendchirurgie

Kontakt

Laura Preisig
Assistentin Bereichsleiter Kinder- und Jugendchirurgie
laura.preisig@kispisg.ch
T: +41 (0)71 243 75 02