Jugendmedizin

Jugendliche und junge Erwachsene haben besondere Bedürfnisse. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, haben wir am Ostschweizer Kinderspital bereits früh eine jugendmedizinische Klinik errichtet und 2007 mit einem Chefarzt besetzt. Damit übernahm das Ostschweizer Kinderspital eine Pionierrolle. In der Jugendmedizin arbeiten wir eng zusammen mit allen medizinischen Fachbereichen, insbesondere bei Patienten mit chronischen Krankheiten.

Dr. med. Josef Laimbacher

Chefarzt Jugendmedizin
Mitglied der Spitalleitung, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

Leistungsübersicht

Themenbereiche

Das Fachgebiet der Ernährung und Diätetik befasst sich mit Ernährungsfragen aller Arten und unterstützt kranke wie auch gesunde Menschen, sich bedarfs- und situationsgerecht zu ernähren.

Am Ostschweizer Kinderspital leisten wir Ernährungsaufklärung, -information, -beratung, -therapie sowie -erziehung und betreuen so ambulante wie stationäre Patienten vom Frühgeborenen bis zum Jugendlichen. Als diplomierte Fachpersonen handeln wir in multiprofessionellen Behandlungsteams und arbeiten eng mit Ärztinnen und Ärzten, Pflegefachpersonen, Köchen und anderen Fachbereichen des Kinderspitals zusammen.

In der Ernährungsberatung gehen wir auf die persönliche Situation, Ziele, Erwartungen und Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten ein. Wir haben das Ziel, die Motivation zu stärken, bei Veränderung der Ernährungsgewohnheiten kompetente Unterstützung zu leisten und die Eigenverantwortung zu fördern. So sollen ernährungsmitbedingte Krankheiten vorgebeugt und Veränderungsprozesse des Ernährungsverhaltens entwickelt und begleitet werden.

Unsere Schwerpunkte des Fachgebietes liegen dabei in der Aufklärung und der Beratung bei bestimmten Symptomen oder Krankheiten.

  • Adipositas
  • Klinische Ernährung
  • Diabetes
  • Psychosomatik
  • Gastroenterologie
  • Sportmedizin

Zuckerkonsum – 10vor10, 19.09.2018

Schweizer konsumieren pro Tag mit 100 Gramm das Vierfache der von der WHO empfohlenen Menge an Zucker. Ärzte und Konsumentenschützer fordern deshalb eine Zuckersteuer. Herr Dr. med. Josef Laimbacher nimmt Stellung.

Die jugendmedizinische Klinik bietet eine Spezialsprechstunde für Patienten mit komplexen Essstörungen, wie z.B. Magersucht oder Bulimie, sowie für Patienten mit komplexen psychosomatischen Störungen an.

Dabei setzen wir auf ein multiprofessionelles Behandlungskonzept. Bei Bedarf werden die Psychosomatik/Psychotherapie inkl. Akutstation und Romerhuus, die Ernährungsberatung und auch die Physiotherapie oder Sporttherapie in die Behandlung miteinbezogen.

Übergewicht betrifft in der Schweiz bereits jedes 5. Kind und über 40 % der Erwachsenen. Jede 10. Person in der Schweiz ist adipös. 
 
Damit ist diese Erkrankung eines der wichtigsten Gesundheitsprobleme der westlichen Welt überhaupt. Die meisten übergewichtigen und adipösen Kinder nehmen das Übergewicht mit ins Erwachsenenalter.
 
Hervorzuheben sind die schweren Folgekrankheiten wie Bluthochdruck, erhöhtes Herzinfarktrisiko, Gelenkprobleme, Zuckerkrankheit und auch psychische Begleiterkrankungen, welche sich bereits im Jugendalter zeigen.
 
Alle Adipositas-Therapien beginnen mit einer umfassenden medizinischen und motivationstechnischen Abklärung. Basierend darauf wird ein individuell zugeschnittenes Therapieprogramm ausgewählt. Schliesslich begleiten wir alle Kinder und Jugendliche bei jährlichen medizinischen Nachuntersuchungen.

Kinder und Jugendliche, die nicht in die Schule gehen, sind keine Randerscheinung, sondern ein ernstzunehmendes Problem. In der Fachwelt werden unter dem Begriff "Schulabsentismus" verschiedene Arten von "die Schule nicht besuchen" zusammengefasst. Es wird unterschieden zwischen Schulangst, Schulphobie, Schulschwänzen und Fernhalten von der Schule.
 
Im Kanton St. Gallen haben sich verschiedene Institutionen zusammen getan, um dem Phänomen «Schulabsentismus» kompetent und entschieden zu begegnen. Mehr dazu erfahren Sie in den untenstehenden Unterlagen.

Kontakt

Leitender Arzt
Dr. med. Christian Henkel
christian.henkel@kispisg.ch

Ob Symposien, Studien oder Förderungsprojekte – wir setzen uns konsequent für die Forschung und Wissenschaft ein. Nur so können wir uns kontinuierlich weiterentwickeln und den Kindern und Jugendlichen in Zukunft noch bessere Behandlungsmethoden bieten. 

Kontakt

Tanja Sutter
Assistentin Bereichsleiter Jugendmedizin
tanja.sutter@kispisg.ch
T: +41 (0)71 243 13 80